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Hin zu einem körperlichen Kino: Theatralität in Chantal Akermans Filmen der 70er JahreYvone Margulies
Akermans Aufenthalt in den USA in den frühen 1970er Jahren brachte sie mit dem experimentellen Film, mit der Minimal Art und mit dem neuen amerikanischen Tanz und der Performance-Kunst in Kontakt. Die Kamera in »Hotel Monterey« und »News from Home« repräsentiert eine Variante des strukturellen Minimalismus. Akermans narrative Filmkunst inszeniert ein Kino der Gleichgültigkeit. Das Verhältnis zwischen der geistigen Versunkenheit und der Theatralität, das in »Jeanne Dielman«, »Je tu il elle«, und »Les Rendez-vous d'Anna« aufrechterhalten wird, deutet auf ein Verlangen hin, erneut mittels der Darstellung die Wahl zwischen dem Hinwenden des Gesichts zur Szene oder dem Hinwenden zum Publikum zu erleben. Akermans Filme werfen nicht nur eine essentialistische Lesart des Bildes mittels seines ständigen Schwankens zwischen wörtlichen und symbolisch gemeinten Kategorien über den Haufen, sondern untergraben auch die Begriffe von Typus, Figur und Autor und erzeugen so eine innere Zerrissenheit im Hinblick auf die Darstellung des Subjektes. [weiter]
Hyperrealismus
Pop Art und Minimalismus
Vom Gewahrsein der Körperlichkeit des Zuschauers
Performance versus Film
Akermans Minimalismus
Narrationen
Bezugspunkt Bresson
Brecht versus Bresson
Übersättigung und Überfrachtung
Die Rolle des Textes
Zwischen Theater und Film